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Matthäus prangert Fifa-Entscheidungen an: Legendäre Kritik an WM-Organisation

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Lothar Matthäus hat sich nach der Weltmeisterschaft kritisch zur Arbeit des Weltverbandes geäußert. Der deutsche Fußball-Legende zählt dabei mehrere Punkte auf, bei denen die Fifa nach seiner Auffassung ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hat.

Im Mittelpunkt der Kritik des ehemaligen Rekordnationalspielers stehen diverse Schiedsrichterentscheidungen, darunter die Balogun-Entscheidung, die während des Turniers für Diskussionen sorgte. Daneben bemängelt Matthäus auch organisatorische Aspekte des Turniers wie die Regelung von Trinkpausen, die seiner Ansicht nach dem modernen Fußball nicht entsprechen.

Darüber hinaus wendet sich Matthäus gegen die Ticketpreisgestaltung während der WM. Auch diesen Punkt wertet der 63-Jährige als Ausdruck mangelnder Verantwortung gegenüber den Fans und dem Fußball selbst.

Mit dem Vorwurf des „Verrats am Fußball“ adressiert Matthäus grundsätzliche Fragen zur Ausrichtung des Weltverbandes – und erwähnt dabei auch einen Namen, der im Profifußball nach Überzeugung des ehemaligen Bayern-Spielers grundsätzlich nichts zu suchen hat.

Quelle: www.t-online.de