Diplomatisches Unbehagen: Romero lehnt Trumps Handschlag ab
Bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien sollte es zu einem ungewöhnlichen diplomatischen Moment kommen. Während alle argentinischen Spieler von Donald Trump eine Medaille überreicht bekamen, verweigerte sich Cristian Romero dem üblichen Handschlag mit dem US-Amerikaner.
Der argentinische Abwehrspieler war damit der einzige aus der siegreichen Mannschaft, der diese Geste nicht mit dem anwesenden Würdenträger austauschte. Während seine Teamkollegen die Auszeichnung in gewohnter Form entgegennahmen, beschränkte sich Romeros Interaktion auf die Annahme der Medaille selbst.
Das Verhalten des Verteidigers sorgte für Aufmerksamkeit und verdeutlichte die emotionalen und persönlichen Facetten, die auch bei großen sportlichen Erfolgen zum Vorschein kommen können. Der Vorfall unterstreicht, dass selbst bei der Krönung eines Weltmeisters nicht alle Momente reibungslos ablaufen müssen.
Quelle: www.t-online.de