Italienischer Verband zieht Unterstützung für Infantino zurück
Der Italienische Fußballverband (FIGC) hat sich gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino positioniert und signalisiert, ihn bei der anstehenden Präsidentschaftswahl 2027 nicht mehr unterstützen zu wollen. Dies stellt einen deutlichen Bruch mit dem bisherigen Kurs dar und unterstreicht die wachsende Kritik an der Führungsperson des Weltverbandes.
Grund für diese Entscheidung sind vor allem die kontroversen Investorenpläne, die Infantino verfolgt. Diese Vorhaben stoßen beim italienischen Verband auf erhebliche Bedenken und Ablehnung. Die Italiener befürchten offenbar negative Auswirkungen auf den Fußball und dessen Strukturen.
Mit dieser Ankündigung reiht sich der FIGC in einen wachsenden Kreis von Kritikern ein, die Infantinos Amtszeit und seine geplanten Maßnahmen zunehmend in Frage stellen. Die Rücknahme der Unterstützung durch einen großen europäischen Verband könnte weitere Konsequenzen für die kommende Wahl haben und zeigt, dass Infantinos Position nicht so gefestigt ist, wie sie nach außen wirken mag.
Quelle: www.t-online.de