Watzke zweifelt an Infantino-Herausforderung: Čeferin-Absage schwächt Gegenspieler
Im Machtkampf um die FIFA-Präsidentschaft deutet sich ein Szenario an, das den Kritikern von Amtsinhaber Gianni Infantino wenig Hoffnung macht. Hans-Joachim Watzke, Boss von Borussia Dortmund, äußerte sein Bedauern darüber, dass UEFA-Präsident Aleksander Čeferin nicht als Gegenkandidat antreten wird.
Der Dortmund-Funktionär sieht in Čefrins Verzicht auf eine Kandidatur einen entscheidenden Rückschlag für jene Kräfte, die das Amt des FIFA-Chefs neu besetzen möchten. Ohne einen prominenten und international angesehenen Gegenspieler wird es erheblich schwieriger, Infantino von seinem Posten zu verdrängen.
Die Gesamtlage zeigt sich damit aus Perspektive der Infantino-Kritiker angespannt. Während der Amtsinhaber bereits seine Macht konsolidiert hat, bleibt die Opposition fragmentiert und ohne attraktive Alternative. Mit Čefrins Absage wird die Überwindung der derzeitigen Machtkonstellation zu einer deutlich komplizierteren Aufgabe.
Quelle: www.t-online.de