Champions League passt Regeln an: Sperrgrenzen nach Kompany-Intervention erhöht
Die Europäische Fußball-Union reagiert auf die gesteigerte Belastung durch das reformierte Champions-League-Format. Nach Intervention des Bayern-Trainers Vincent Kompany werden die Bestimmungen für Spielersperrungen angepasst.
Seit der Umstrukturierung des Wettbewerbs müssen die teilnehmenden Clubs deutlich mehr Partien absolvieren als in den Jahren zuvor. Diese erhöhte Spielfrequenz hatte Kompany öffentlich kritisiert, insbesondere unter dem Aspekt der zusätzlichen Belastung für seine Profis. Seine Forderung nach Regelanpassungen fand offenbar Gehör in Nyon.
Bislang wurden die Sperrgrenzen bei Verwarnungen und Strafen nicht den neuen Rahmenbedingungen angepasst. Dieses Defizit soll nun durch die Regeländerung behoben werden. Damit sollen die Clubs bessere Chancen erhalten, ihre Kader über die längere Saison hinweg einigermaßen komplett zur Verfügung zu haben.
Die genauen Modalitäten der neuen Sperrregelungen müssen noch konkretisiert werden. Damit zeigt sich die UEFA jedoch offen für eine Anpassung ihrer Bestimmungen an die veränderten Bedingungen des modernen Profifußballs.
Quelle: www.t-online.de