Fifa-Chef Infantino in der Kritik: Uefa übt diplomatischen Druck aus
Die Position von Gianni Infantino als Präsident des Weltfußball-Verbandes Fifa gerät zunehmend unter Druck. In einem aktuellen Schreiben wendet sich die Europäische Fußball-Union direkt an den Schweizer Funktionär und adressiert seine Handlungsfähigkeit.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Uefa in ihrer Mitteilung nicht nur Infantino selbst anspricht, sondern auch den amerikanischen Technologieinvestor Joshua Kushner einbezieht. Dies deutet auf eine Strategie hin, mehrere Einflussfaktoren im Umfeld des Fifa-Chefs zu aktivieren und Druck auf verschiedenen Ebenen aufzubauen.
Das Schreiben der Uefa signalisiert einen Bruch in der üblicherweise koordinierten Zusammenarbeit zwischen dem Weltverband und der europäischen Confederation. Die genaue Natur der Vorwürfe oder Forderungen wurde bislang nicht öffentlich bekannt gemacht, doch die diplomatische Initiative lässt auf erhebliche Unstimmigkeiten schließen.
Der Vorgang zeigt, dass die innerverbandlichen Machtkämpfe im internationalen Fußball an Intensität zunehmen und dass selbst der höchste Funktionär nicht vor kritischen Stellungnahmen bewahrt bleibt.
Quelle: www.t-online.de