Fifa-Präsidentschaftswahl: Erste Verbände signalisieren Widerstand gegen Infantino
Die anstehende Fifa-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr deutet sich als möglicherweise turbulentes Ereignis an. Gianni Infantino, der aktuelle Amtsinhaber, sieht sich einer wachsenden Widerstands-Front gegenüber, wie nun bekannt wurde.
Mehrere nationale Fußballverbände haben angekündigt, den 54-jährigen Schweizer nicht erneut wählen zu werden. Dies bedeutet einen deutlichen Rückgang der bisherigen Unterstützungsbasis Infantinos, der die Fifa seit 2016 leitet.
Bislang ist allerdings noch kein ernsthafter Gegenkandidaten-Kandidat auf der Bildfläche erschienen, der dem amtierenden Präsidenten Paroli bieten könnte. Trotzdem zeichnet sich ab, dass Infantino mit erheblich weniger Rückhalt rechnen muss als in den vergangenen Jahren.
Die Abstimmung wird zeigen, ob die bisherige Mehrheit für den Fifa-Chef nachhaltig erodiert ist oder ob er die kritischen Verbände doch noch zurückgewinnen kann.
Quelle: www.t-online.de