Samstag, 5. September 2026 🌐Sprache / Language
International

Streich kritisiert Infantinos WM-Verkaufspläne scharf

1 Min. Lesezeit

FIFA-Präsident Gianni Infantino erntet für seine Absichten, Anteile an der Weltmeisterschaft zu veräußern, deutlichen Widerstand aus Deutschland. Der Freiburg-Trainer Christian Streich zählt zu den prominenten Kritikern dieser Pläne und wählt dabei drastische Worte.

Streich äußert sich in deutlicher und unverblümter Weise zu den Vorhaben des FIFA-Chefs. Der 58-Jährige stört sich dabei offensichtlich an der grundsätzlichen Herangehensweise Infantinos, der das Fußball-Welterbe für kommerzielle Zwecke zu instrumentalisieren scheint.

Die geplanten Maßnahmen zur Kommerzialisierung des bedeutendsten Fußball-Turniers stoßen in der deutschen Fußball-Öffentlichkeit auf breite Ablehnung. Neben Streich äußern sich weitere Stimmen kritisch zu einer möglichen Zersplitterung der WM-Rechte und deren wirtschaftlichen Konsequenzen.

Infantinos Pläne haben eine grundsätzliche Debatte darüber entfacht, wie weit die kommerzielle Ausrichtung des modernen Fußballs gehen darf, ohne dabei traditionelle Werte und die historische Bedeutung des Weltmeisterschaftsturniers zu gefährden.

Quelle: www.t-online.de